Feuerwehrarbeit während der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat natürlich auch auf die Feuerwehr große Auswirkungen.

Mit 12. März wurde der Betrieb im Feuerwehrhaus auf das unbedingt notwendige Maß heruntergefahren: Alle Schulungen, Übungen, Jugendstunden und Sitzungen wurden abgesagt. Das gilt natürlich auch für sämtliche kameradschaftliche Treffen.

Nur der Einsatzdienst und die notwendige Wartung von Geräten und Fahrzeugen läuft wie bisher weiter. Im Notfall steht die Feuerwehr also natürlich weiterhin für die Bevölkerung bereit. Auch dort gibt es für uns nun zahlreiche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. So wurden Feuerwehrhaus und Fahrzeuge mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel ausgestattet. Außerdem wird wo möglich auf den nötigen Sicherheitsabstand geachtet.

Dass die Einsätze wegen der Corona-Krise keine Pause machen, zeigte sich bereits Ende März. Innerhalb von 2 Tagen wurden wir gleich 2 Mal zu einem Brandeinsatz gerufen. Außerdem unterstützten wir am 23. März das Rote Kreuz bei einem Corona-Test-DriveIn bei der Verkehrsregelung.

Brand einer Gartenhütte am 30. März in Gerling

Nachdem ein schnelles Ende der Einschränkungen nicht absehbar war, haben wir bald nach anderen Möglichkeiten gesucht, um uns koordinieren zu können. So fand am 23. März die erste virtuelle Kommandositzung via Video-Konferenz statt.

Außerdem finden wöchentlich virtuelle Kameradschaftstreffen mit Video-Chat statt, damit sich die Feuerwehrmitglieder auch in dieser Zeit austauschen können und der Kontakt aufrecht bleibt.

Mittlerweile wurde auch die gesamte Bewerbssaison 2020 abgesagt, wir erleben also erstmals ein Jahr ohne Feuerwehr-Leistungsbewerbe.

Wir hoffen natürlich, dass diese Ausnahmezustand bald ein gutes Ende hat und wir wieder in den normalen Feuerwehrbetrieb übergehen können. Bis dahin wünschen wir allen viel Gesundheit.

Bleibt´s gesund und bleibt´s daheim!