Leistungsbilanz der Oö. Feuerwehren PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 4. Feber 2010

 Eine eindrucksvolle Bilanz hat das Oö. Landes-Feuerwehrkommando für das vergangene Jahr vorgelegt. 2009 konnten rund 1.200 Personen gerettet oder aus Notlagen befreit werden.

Ob Brände, Unfälle, Naturgewalten oder Wespen auf Dachböden: Oberösterreichs Feuerwehren rückten im Vorjahr 141 Mal pro Tag aus, um Menschen zu Hilfe zu kommen.

11.000 Brandalarme, 1.700 Einsätze bei Verkehrsunfällen
Fast 11.000 Mal gab es 2009 Brandalarm. Im Vergleich zum Jahr davor waren das um rund 1.300 Brandeinsätze mehr. Deutlich gestiegen sind auch die technischen Hilfeleistungen. So gab es unter anderem über 5.500 Wespen- und Hornisseneinsätze. Das waren dreimal so viele wie im Jahr 2008.

Knapp 5.000 Mal rückten Feuerwehrleute im Vorjahr nach Stürmen oder bei Hochwasser aus. Mehr als 1.700 Mal wurden die freiwilligen Helfer zu Verkehrsunfällen gerufen.

1.213 Menschen gerettet
Aus der jüngsten Statistik des Landesfeuerwehrkommandos geht auch hervor, dass 1.213 Menschen und über 20.000 Tiere gerettet werden konnten.

Oö. Feuerwehr 2009

5,9 Millionen freiwillige Arbeitsstunden
2009 leisteten die oberösterreichischen Feuerwehren insgesamt 5,9 Millionen freiwillige Einsatz- und Arbeitsstunden, betonte Landesfeuerwehrkommandant Johann Huber. Bei einem Stundenlohn von 20 Euro ergäbe sich daraus ein Betrag von 118 Millionen Euro, so Huber.

Diese und weitere Fakten und Infos zum Feuerwehrjahr 2009 können Sie den zusammengestellten Unterlagen im PDF-Format herunterladen. Den PDF-Bericht finden Sie auf der Seite der Oö. Landes-Feuerwehrverband zum Download.

Nicht an der Sicherheit sparen

Trotz knapper öffentlicher Budgets soll weiter in die Sicherheit investiert werden, sagte Feuerwehrreferent Landesrat Josef Stockinger (ÖVP). 

Bis Ende 2011 sollen 21,3 Millionen Euro in die Anschaffung von 96 neuen Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen investiert werden. Es müsse zwar gespart werden, aber "wir werden nicht sparen an der Einsatzbereitschaft, dort wo es um die Sicherheit und um die Ausrüstung der Mannschaften geht", sagte Stockinger.

Quellen:
Oö. Landes-Feuerwehrverband
ORF Oberösterreich
OÖ Nachrichten