Notrufnummern PDF Drucken E-Mail
Montag, 19. Jänner 2009

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Die wichtigsten Notrufnummern sollten jedem Menschen bekannt sein. Auch wenn man hofft nie in die Lage zu kommen, wo man sie benutzen muss, so sollte jeder darüber Bescheid wissen.

Hier erfahren Sie, wie die wichtigsten Notrufe lauten und wie man sich während einem Anruf bei einer Notrufnummer verhalten soll. Wissen Sie, welche Informationen die Einsatzorganisationen benötigen, um Ihnen zu helfen?


Die wichtigsten Notrufnummern:

Euro-Notruf    

112

Feuerwehr

122

Polizei

133

Rettung

144

Andere wichtige Telefonnummern:

ÖAMTC-Notruf:120
ARBÖ-Notruf:123
Gas-Notruf:128
Wasserrettung: 130
Bergrettung (Alpinnotruf):  140
Ärztefunkdienst:141
Vergiftungszentrale:
+43 1 406 43 43
Apothekendienst: +43 1 1550

 

Ein Notruf sollte enthalten:

  • Wo ist der Notfall? (Straße, Hausnummer, Kilometerstein, Stockwerk, Tür, Zufahrtswege...)

Geben Sie den genauen Ort an. Der Journaldienst in der Einsatzzentrale kennt sich in Ihrem Ort sicher nicht so gut aus, wie Sie selbst. Bedenken Sie "Hauptstraße 11" gibt es fast in jedem Ort. Also Ort nicht vergessen! Auf Autobahnen geben Sie die Nummer der Autobahn (z.B. A1), sowie den Kilometer an ( alle 500 m stehen auf der Seite die kleinen blauen Taferl). Vergessen Sie nicht die Fahrtrichtung. Wenn Sie einen Notfall in einem Haus mit Gegensprechanlage melden, geben Sie bitte die Beschriftung der Sprechanlage an.

  • Was ist geschehen?

  • Was brennt oder was ist passiert? Gibt es Verletzte? (z.B. Patient mit stechenden Schmerzen im Brustkorb, Atemnot.)
  • Brennt ein Mistkübel oder ein Wohnhaus, wo noch Kinder drinnen sind?
  • Steht nur ein Auto im Weg oder ist es eine Massenkarambolage?
  • bei Gefahrenguttransportern (wichtig: Zahlen die auf Warentafeln aufscheinen, exakt durchgeben!)
  • Wie viele Verletzte? (z.B. 4 Verletzte nach Autounfall.)

  • Wer ruft an? (Für eventuelle Rückfragen, Telefonnummer angeben)


Bitte sprechen Sie nicht munter darauf los, sobald die Notrufstelle abhebt, sondern lassen sie sich im Gespräch von der Zentrale die den Notruf annimmt leiten. Diese Menschen sind psychologisch und medizinisch geschult. Sie haben ein Abfrageschema, das mit dem Einsatzcomputer verbunden ist. Legen Sie erst dann den Hörer auf, wenn die Leitstelle aufgelegt hat.

Ihr Notruf  löst die Hilfsmaßnahmen aus. Je genauer Ihre Schilderung der Situation, desto gezielter kann Hilfe zum Unfallort geschickt werden! Verlassen Sie sich niemals darauf, daß bereits andere einen Notruf getätigt haben.

Ein Notruf ist kostenlos und hat keinerlei Folgen (Ausnahme: Mißbrauch) für den Anrufer weder rechtliche noch finanzielle. Besser der Dienst rückt einmal vergebens aus, als einmal zu wenig.

Handyanruf bei Euronotruf 112:

Er ist gebührenfrei, funktioniert in jedem Netz (auch andere GSM-Betreiber), und bekommt in GSM-Netzen sogar Vorrang vor allen anderen Gesprächen, d.h. wenn eine GSM-Funkzelle überlastet ist, werden andere Gespräche beendet, damit der Notruf durchkommt.
Nebenbei funktioniert 112 auch bei eingeschalteter Tastatursperre, und auch ohne SIM-Karte im Handy.

Der Notruf kommt automatisch in die nächstgelegene Gendarmerie- oder Polizeidienststelle. Diese veranlasst die weiteren erforderlichen Massnahmen.


Quelle: www.notruf.at